Beiträge für neue Anthologie gesucht!

Amadé Esperer, einer unserer engagiertesten Kollegen, wurde von einem Würzburger Verlag gebeten, ein bebildertes „Jahrbuch fränkischer Dichtung“ herauszugeben und zu betreuen. Den Bildteil, für den etwa ein Fünftel des Bandes vorgesehen sind, würde ein Kunstmaler übernehmen. Der Hauptteil dagegen ist der Sprache gewidmet und soll den Lesern ein breites Spektrum an fränkischer Gegenwartsliteratur bieten.

Bis spätestens Ende September kann hierfür ab sofort unter der E-Mail-Adresse amadeus.esperer@gmail.com Gereimtes und Ungereimtes jeder Art eingereicht werden. Die Spanne umfasst dabei Gedichte genauso wie Erzählungen, historisch-literarische Veduten und vor allem literarische Wanderungen und Reisen durch die unterschiedlichen fränkischen Landschaften (und Dialekte). Lesenswertes auf Hochdeutsch ist für das Projekt genauso willkommen wie Texte in einer der zahlreichen Mundarten. Unter der gleichen Adresse steht Professor Esperer auch gern für Rückfragen zur Verfügung.

Als Erscheinungsdatum ist der Februar 2021 vorgesehen. 

Beiträge für Literaturzeitschrift gesucht

Gesicht zeigen!

Die e-Zeitschrift Ariel-ART, ein literarisches Projekt von Lit Pro Würzburg e.V., hat als Schwerpunkt-Thema in ihrer September-/Oktober-Ausgabe 2020 „Gesicht zeigen“ und lädt Autoren & Autorinnen ein, Texte zu schicken. Die müssen sich aber keineswegs an das Schwerpunktthema halten, sondern können auch einem freien Thema gewidmet sein. Wichtig ist allerdings, dass sie auf jeden Fall zweisprachig (Deutsch UND Englisch) eingereicht werden, und zwar bis zum 15. August per E-Mail an office@ariel-art.com.

Nachlese zur Jahrestagung in Schlüsselfeld


Stadttor


Spannende Führung mit Friedel Auer durch die Altstadt

Entdeckungen im historischen Museum:

Ein "Urmetzen" aus 1811, eine schwere Sünde und einer von mehreren Tausend Porzellan-Salzstreuern!

AutorenVerband Franken auf YouTube

Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen sind von der Corona-Pandemie und den Schutzmaßnahmen dagegen besonders stark betroffen. 

Als kleinen Ausgleich hat die Stadt Nürnberg auf dem YouTube-Kanal N2025 unter dem seltsam anmutenden (aber wahrscheinlich urfränkischen) Titel STREAM FORWARD eine Plattform geschaffen, auf der Videos von derartigen Ereignissen angesehen und eingestellt werden können.

Aus den Reihen unserer Mitglieder haben sich

Margit Heumann,

Christine Rieger,

Jutta Schneider und 

Norbert Autenrieth

daran beteiligt. Ihre Beiträge können Sie sich anschauen, indem Sie auf den jeweiligen Namen klicken.

Morgenstern und Abendroth

Eine grandiose Geschichte wie „Niemand“, ein namenloser Angestellter, der durch das Auftauchen eines kleinen Stoßes bildhaft beschriebener Blätter angetrieben wird, selbst schriftstellerisch tätig zu werden. Und wie er, nach eigenen eher ergebnislosen Recherchen, bei dem Versuch selbst schreibend die Blätter in eine sinnvolle Form zu bringen, letztlich als Autor scheitern muss. Kleinlaut aber einsichtig zieht er sich zurück und überlässt die Vollendung professionellen Händen.

Mehr auf der Seite des Iatros-Verlags

Und noch ein neues Buch:

NÜRNBERGER MIT PIEP
& andere Geschichten ­

Nürnberger Rostbratwürste, die in Rauch aufgehen, Bayreuther Festspiele, bei denen eine Smokinghose platzt, eine junge Familie, die unerwartet Zuwachs bekommt, und eine Katze, die ein Grab ausraubt – Bruno Buschs (gar nicht so) geheime Superkraft ist der Blick für die Kuriositäten und Merkwürdigkeiten des täglichen Lebens. ISBN 978-3-00-065404-6, 108 Seiten für 7,- € 

SIGNATUREN - Forum für autonome Poesie

Unser Mitglied Amadé Esperer ist derzeit gleich mit zwei Beiträgen auf dieser Internetseite vertreten. Einerseits mit seinem "Triptychon aus zweieinhalb CoronArien" in dem er sich dem gegenwärtig meistdiskutierten Thema auf eine sehr originelle Weise nähert, andererseits mit einer Rezension über Gerhard Falkners Gedichtband "Schorfheide", erschienen 2019 im Berlin Verlag. Hier finden Sie Näheres.

Bis zum Ende der Welt – trotz Corona!

Neben vielen anderen Auswirkungen hat das Corona-Virus in den letzten Monaten auch unsere Reiselust gedämpft und die meisten Urlaubspläne zerschlagen. Hat uns daran gehindert, fremde Länder und andere Sitten kennenzulernen und unseren Horizont im wahrsten Sinne des Wortes zu erweitern.

Doch zum Glück gibt es Bücher, die uns diese Erfahrungen bis aufs heimische Sofa liefern. Zu ihnen zählt „Bis zum Ende der Welt – eine philosophische Reise entlang des Jakobsweges“ von unserem Ansbacher Kollegen Dr. Elmar Hartstock. Jenen Lesern, die den „Camino“ schon selbst gepilgert sind, bietet er ein Wiedersehen mit vertrauten Landschaften, Orten und Ritualen. Allen anderen mannigfaltige Einblicke in die Geographie, Geschichte und Kultur der iberischen Halbinsel. Dazu den geschulten Blick des Psychotherapeuten auf acht höchst unterschiedliche Menschen, die auf ihrem Weg das Zusammenreisen, Zusammenwachsen und Zusammenleben erlernen müssen. „Nicht alle finden, was sie suchen“, steht auf dem Klappentext zu lesen. „Aber wie es so schön heißt: Der Jakobsweg hat für jeden etwas zu bieten.“

ISBN 979-8643237938, 344 Seiten, 14,99 € als Taschenbuch bei Amazon oder 2,72 € als Download für Kindle

Es sei denn regenbogenwärts

Buch und Podcast mit Gedichten von Max Mohr

Max Mohr, 1891 im unterfränkischen Würzburg geboren und 1937 in Schanghai gestorben, war Arzt und Autor. Als Verfasser von zahlreichen Bühnenstücken und zeitkritischen Romanen gehörte er zu den gefeierten literarischen Berühmtheiten der Weimarer Republik, ehe er vor den Nationalsozialisten ins Exil nach China flüchten musste. Dass er auch ein Meister des Sonetts war, wussten bislang nur Spezialisten. Der vorliegende Band Es sei denn regenbogenwärts macht die seit mehr als einem Vierteljahrhundert vergriffenen Sonette zusammen mit dem bislang noch gar nicht veröffentlichten, D.H. Lawrence gewidmeten, Mondvogel-Gedicht dem deutschsprachigen Publikum wieder bzw. erstmals zugänglich. Der Herausgeber Amadé Esperer hat Max Mohrs Gedichte ausgewählten Gedichten anderer Autoren aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und des deutschen Expressionismus gegenübergestellt und in eine reizvolle Diskussion eingebettet. Es sei denn regenbogenwärts lässt Max Mohr so in einem ganz neuen Licht und als großartigen Lyriker erscheinen. 

88 Seiten | Softcover | Format 13 x 17,7 cm.
Preis 14,80 EUR | ISBN 978-3-88778-589-5

Zum Hören gibt es hier einige Sonette von Max Mohr, vorgestellt und gelesen von Amadé Esperer

Interview mit Hanna Sokolov-Amichai

Amadé Esperer interviewte die Witwe des israelischen Lyrikers Yehuda Amichai, der im unterfränkischen Würzburg zur Welt gekommen ist und als Kind mit seiner Familie vor den Nazis nach Palästina flüchten musste. Das vollständige Interview erschien im Literaturmagazin poet(in) und ist hier nachzulesen.

Opa Dieter, haste noch ’ne Geschichte?

Nicht auf YouTube, aber dafür in der regionalen Presse ist unser Mitglied Karl-Dieter Wilhelm zu finden. Über seine Lesungen, die von den Kleinsten begeistert aufgenommen werden, berichtete die Nürnberger Zeitung der Blitz am 19. Dezember vergangenen Jahres. Der Artikel ist hier nachzulesen

Multilinguale Literaturzeitschrift Ariel

Das neue, halbjährlich erscheinende Magazin ARIEL ist eine nichtkommerzielle Zeitschrift des LitPro Würzburg e.V. und wird von unserem Mitglied Prof. Amadé Esperer herausgegeben. Es ist als mehrsprachiges Projekt für Poesie & Optoart konzipiert und steht mehrsprachigen Autoren aus aller Welt offen. Das Magazin akzeptiert nur bisher unveröffentlichtes Material: Prosa, literarische Essays und optoartistische Arbeiten wie Zeichnungen, Fotografien und Malerei. Jeder Text wird mindestens zweisprachig veröffentlicht, der Autor sollte die jeweiligen Versionen in seiner Muttersprache und auf Englisch zur Verfügung stellen. Beiträge können ganzjährig eingereicht werden über office@ariel-art.de, die Online-Version des Magazins finden Sie hier.


Norbert Autenrieth: Corona-Befindlichkeiten. Ein poetisches Tagebuch 

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. Oscar Wilde

Diese Zeit war nicht gut. Diese Zeit hat alle belastet, belastet in vielerlei Weise. Welche Zeit? Hier ist es die Zeit zwischen 13.03.2020 und dem 29.05.2020, die Zeit, die Corona beschert hat. Über diese Zeit gibt dieses Buch Zeugnis: in Tagebuchnotizen, in Briefen und kurzen Anmerkungen, vor allem aber in literarischen Texten vieler Autor/innen. Entstanden ist so ein „poetisches Tagebuch“ besonderer Art.

Mit Beiträgen von: 
Norbert Autenrieth, Elfie Bach, Margit Begiebing, Christa Bellanova, Barbara Biegel, Jutta Dörnhöfer-Schneider, Petra Embacher, Amadé Esperer, Irmtraut Glossner, Erika Hauswirth, Helmut Herrmann, Margit Heumann, Gisela Hoffmann-Merle, Erich Hübel, Petra Jacoby, Peter Jokil, Barbara Kelber, Irmi Kistenfeger-Haupt, Ruth Lenz-Tichei, Jürgen Leuchauer, Michael Lösel, Malwine Markel, Anna Neder-von der Goltz, Werner Nennich, Claudia Oehm, Korbian M. Reinders, Christine Rieger, Fritz Schnetzer, Manfred Schreiner, Manfred Seifert, Siegfried Straßner, Walter Tausendpfund, Martina Tischlinger, NHL Winter

Weitere Informationen können Sie hier herunterladen.

Iatros-Verlag. Sonnefeld 2020
ISBN 978-3-86963-295-7 
260 Seiten, 14 €

Wendungen – Kurze Geschichten ...

... finden sich im neuesten Buch von Petra Embacher. 

Es werden darin Gespräche geführt, Gedanken gewälzt, Zettel geschrieben und gefunden – und immer wieder Wendepunkte erreicht. Momentaufnahmen – spannend, manchmal skurril, nachdenklich.

Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2020, ISBN 978-3-96940-011-1 (Euro 9,40)

Im Auge lacht der Augenblick …

… unter diesem Titel hat Amadé Esperer eine Reihe von Kürzestgeschichten veröffentlicht. Norbert Autenrieth kommt  nach ihrer Lektüre zu folgendem Urteil:

"Die Kürzestgeschichten sind von einer poetischen Wucht, die gerade in ihrer Kürze liegt, und jede ist wieder eine neue Überraschung für den Leser. Was einen aber immer wieder umwirft, sind die ungewöhnlichen sprachlichen Bilder und Wortschöpfungen, wahllos herausgegriffen „schattenverdorbene Haut“, „glossolalische Gedankenklumpen“ … Und dann der Satz: „Seine Tugend bestand in einem einzigen Laster: Immer der zu sein, von dem er annehmen konnte, dass die anderen dachten: Das ist typisch Paul.“ Fazit: ein geniales Buch!"

Erich Weiß Verlag, Bamberg 2020, ISBN: 978-3-940821-80-5, Taschenbuch, 114 S., 12,- €

Weitere Informationen gibt es hier zum Herunterladen.






Literaturpreis Nordost mit einem 2. Platz für Margit Heumann

Beim 14. Literaturpreis Nordost 2020, in dem es diesmal unter dem Motto "Tod dem Tod" um das Genre Detektiverzählung ging, errang Margit Heumann mit ihrem Beitrag "Im falschen Film" den 2. Platz. Mehr dazu finden Sie unter Aktuelles

Zwei Preisträger aus den Reihen des AVF beim Landschreiber-Wettbewerb

Auch beim 8. Landschreiber-Wettbewerb "Sprache und Umwelt" war Margit Heumann erfolgreich. In der Sparte "Prosa" belegte sie den 1. Platz. Gerhard Goldmann erreichte in der Sparte "Lyrik" Platz 3. Details ebenfalls unter Aktuelles

Literarische Roadshow mit Norbert Autenrieth und Michael Lösel

Michael Lösel und Norbert Autenrieth verlieren sich in Sprache und Text. Ob und was sie finden, behandelt ihr Programm: Das entwendete Buch – „Morgenstern & Abendroth“ im Labyrinth der Literatur. Auszüge aus der poetisch-theatralen Lesung, die am 2. Dezember 2020 hätte stattfinden sollen (und hoffentlich nachgeholt werden kann), finden Sie hier